Vor wenigen Tagen haben wir die Biogas-Saison eingeläutet. Diesmal mit professioneller Unterstützung von Marcel und Daniel, die bei der MVR Müllverwertung Rugenberger Damm arbeiten und sich bereit erklärt haben, unsere Anlage zu inspizieren sowie das Biogasgemisch mit frischem Perkolat und aufbereiteten Gärresten aus der großen Biogasanlage neu aufzusetzen. Ein innovatives heizbares Kabel von Katrin Pütz, (B)energy sorgt für die nötige Wärme, damit die Mikroben gut gedeihen können. Auch Nadine von der Stadtreinigung Hamburg war dabei, um mit uns zusammen eine Biogasaktion mit Schüler:innen der Christian Morgenstern Schule zu planen. Ende April werden wir uns mit Kreisläufen rund um Biogas beschäftigen. Tania und Torsten werden gerettete Lebensmittel mitbringen, so dass auch für das leibliche Wohl gesorgt ist.
Wie sagt man so schön: „Das Ende ist erst der Anfang!“ … So geht es wohl nicht nur Wissenschaftler:innen beim Forschen, sondern auch allen Beteiligten des Projekts „Wir geben Gas! Biogas für Altona“.
Deshalb freuen wir uns sehr über die Förderzusage der NUE-Stiftung für unser Folgeprojekt “Wir geben Gas! Biogas für Altona – on tour: mit nachbarschaftlicher Energie durch das Quartier” in 2026.
Bei „Wir geben Gas! Biogas für Altona“ stehen gemeinschaftliche Biogaserzeugung, Bildung und nachhaltige Quartiersentwicklung durch praktische Workshops und Öffentlichkeitsarbeit im Mittelpunkt. Nachhaltige Gemeinschaftsstrukturen werden durch erlebte Erfahrung, Bildung und gemeinsames Handeln im Quartier etabliert, um das Umweltbewusstsein und die soziale Verbundenheit zu stärken.
Anhand der 2025 installierten Biogasanlage beim KulturEnergieBunker Altona werden experimentelle Workshops zur Optimierung der Anlage sowie technische und wissenschaftliche Expertise eingebunden und Erfahrungen und Fehlerkultur geteilt.
Öffentlichkeitswirksame Aktionen wie der Transport der Biogas-Säcke, gemeinsame BioGAStmahle und die Präsenz unserer Symbolfigur – die Kuh – sollen das Bewusstsein für Bioabfall-Umwandlung in Energie stärken.
Verknüpfung mit StadtNaturKind und Quartiersentwicklung
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Das Projekt ist Teil des StadtNaturKind-Programms, das nachhaltige Bildung in Kitas und Schulen fördert.
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Ziel ist die Initiierung eines „Transition Quarter Altona“ mit Biogasanlage, Urban Gardening, Photovoltaik und Lebensmittelrettung, um Gemeinschaft und Nachhaltigkeit im Quartier zu stärken.
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Praktische Erfahrungen werden durch Exkursionen, Workshops und gemeinsames Kochen mit geretteten Lebensmitteln vertieft.
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Die Aktivitäten sollen Vereinsamung entgegenwirken und das Bewusstsein für nachhaltiges Handeln im Alltag erhöhen.
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Fazit: wir sind nicht am Ende, haben aber schon angefangen! Das letzte halbe Jahr verbinden wir mit wundervollen Begegnungen, genialen Einfällen, leisen und lauten Unterstützer:innen, neuen Freundschaften, interessanten Gerüchen und vor allem mit sehr viel Spaß! Wir danken allen Teilnehmenden und beteiligten Kooperationspartner:innen ganz herzlich!
Und keine Frage: Es geht weiter, kommt vorbei und macht mit!
altonale visionair/ foodsharing / Hamburg Open Online University (HOOU) / WATTwanderungen in Hamburg / TU Hamburg / KulturEnergieBunker Altona (KEBAP) / Zinnwerke e.V.

Kleiner Rückblick auf 2025
Nach vier Workshops, die sich mit dem Bau einer Mini-Biogasanlage, der Zusammenstellung einer guten Grundlage für die Biogasproduktion und den technischen Herausforderungen auseinandergesetzt haben, sind wir um einige Erkenntnisse und viele neue Begegnungen reicher.
Mit einem „Aufzug unter freiem Himmel“, der als Almauftrieb getarnte Demozug, zogen wir mit ca. 60 Personen und Dj Curly Vinyl am 28. Juni vom KulturEnergieBunker zur altonale visionair auf die Christianswiese und schnippelten gerettete Lebensmittel, die Küchenchef Torsten anschließend zu einem wundervollen BioGAStmahl zubereitete. Begleitet wurde die Schnippeldisco nebst Fach-Inputs von einer Performance zum Thema Biogas und Lebensmittelrettung von Anne Gelderblom und Surya Tüchler.
Wissen und vor allem unmittelbare direkte und praktische Unterstützung haben wir durch die HOOU und TUHH erhalten, die ihre Erfahrungen und Studien aus dem Bau der Biogasanlage in den Zinnwerken gerne mit uns teilten.
Hier geht es zum Film „Aufzug unter freiem Himmel“ bei Vimeo
Mit den Veranstaltungen wollen wir praxisnahes Wissen zur nachhaltigen Ressourcennutzung und sozial gerechte Lebensweisen im Stadtteil vermitteln. Sie sind so konzipiert, dass Wissen, Können, Neugierde und Handeln von und mit den Beteiligten erfolgt und Nachhaltigkeit im Täglichen erprobt wird. Dabei wird mit geretteten Lebensmitteln gekocht und gegessen, denn gemeinsames Arbeiten schweißt zusammen und beim Essen kann man sich über die Arbeit austauschen. Die Erfahrungen und Erkenntnisse machen wir fortlaufend publik, so dass jederzeit Interessierte dazukommen können und sich der Kreis der Beteiligten erweitert.
Das Bildungsprojekt ermöglicht laufend neues Wissen bei konkreter praktischer Umsetzung. Das bedeutet auch, dass viel ausprobiert werden muss und Rückschritte dazu gehören.
Fazit: wir sind nicht am Ende, haben aber schon angefangen! Das letzte halbe Jahr verbinden wir mit wundervollen Begegnungen, genialen Einfällen, leisen und lauten Unterstützer:innen, neuen Freundschaften, interessanten Gerüchen und vor allem mit sehr viel Spaß! Wir danken allen Teilnehmenden und beteiligten Kooperationspartner:innen ganz herzlich!
Und keine Frage: Es geht weiter, kommt vorbei und macht mit!
altonale visionair/ foodsharing / Hamburg Open Online University (HOOU) / WATTwanderungen in Hamburg / TU Hamburg / KulturEnergieBunker Altona (KEBAP) / Zinnwerke e.V.

Vor Ort
Schomburgstr. 6, 22767 Hamburg
Offene Quartierszeit
März bis Nov. jeden 1. Sa im Monat 16–17:30 Uhr
Gemeinsam gärtnern und bauen
jeden Sa 14–18 Uhr
Öffentliche Bunkerführung
März bis Okt.: jeden 1. Sa im Monat um 15 Uhr. Ohne Anmeldung & kostenfrei – Spenden sind willkommen
Plenum
vor Ort/online im Wechsel (siehe Kalender)
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