Endlich, nach mehr als zwei Jahren konnten wir als KEBAP Verein wieder ein großes Fest feiern! Dabei waren nicht nur die aktiven Mitglieder des Vereins und der Genossenschaft, sondern auch interessierte Nachbar:innen und Menschen, die auf vielfältige Weise mit KEBAP verbunden sind: sei es, weil sie ihren Ernteanteil aus dem Bunkerdepot der solidarischen Landwirtschaft beziehen oder weil sie als Musiker:innen später im umgebauten Kulturbunker ein Studio beschallen wollen.

Durch das Programm führte djpult aus Berlin, ein begnadeter Scout, wenn es darum geht, das Publikum durch facettenreiche, teils gleichzeitig stattfindende Attraktionen rund um das Sommerfest zu begleiten.

Um 15:00 Uhr startete die seit einem halben Jahr bestehende Spatz & Igel Kindergruppe mit einem von Vera Stadie geleiteten Rundgang durch den KEBAP-Garten. Es wurden Pflanzen und Tiere zeichnerisch bestimmt und auf der Bühne für das Publikum als Rätsel vorgestellt. Den Auftakt des musikalischen Programms machte die Band „Sunset Train“, gefolgt von der Liedermacherin „Venera B Music“ und dem Handpan-Spieler Mark Socha – alle professionell am Mischpult flankiert von Bernd Schulze.

Neben dem Bühnenprogramm fand der Friedensluft Podcast des Vereins live im schattigen Garten statt. Kerstin Gollembiewski, Storyworkerin und direkte Nachbarin, und Peggy Merkur, Mitglied des Vereins, interviewten Gäste des Festes zu persönlichen Geschichten rund um den Bunker. Eine letzte Chance, die Ausstellung „Der verflixte 5. Stock“ von Frauke Hänke und Claus Kienle zu sehen, gab es für die Teilnehmenden der Bunkerführung, die mit mehr als 30 Personen sehr gut besucht war. Während sich viele Besucher:innen von Ralph Musielski durch den kühlen Bunker führen ließen, um mehr über das gemeinwohlorientierte Umbau- und Umnutzungskonzept zu erfahren, startete ein von Karin Missy Paule Haenlein konzipierter Spaziergang entlang des künftigen Nahwärmenetzes, welches die im Bunker erzeugte Wärme in ein paar Jahren in die benachbarten Häuser leiten wird. Mit Schablonentechnik und Sprühkreide wurde das Nahwärmenetz auf dem Boden markiert. Begriffe, welche die teilnehmenden Gäste mit dem KEBAP Projekt in Verbindung setzten, wurden symbolisch Teil des visualisierten Nahwärmenetzes.
Eine muntere Gruppe Interessierter startete um 18:30 Uhr mit Peggy Engelmann zum Rundgang „Altona auf Krautschau“. Die Vielfalt der Pflanzen rund um den Bunker wurde staunend und riechend bestimmt.

Durstige Gäste kamen gegen Spende auf ihre Kosten, zumal es neben den Kaltgetränken auch sehr leckeren Kaffee aus der sozialen und ökologischen Ökonomie von Gerrit Höllmann, Vorstandsmitglied der KEGA, gab. Leckereien aus dem KEBAP-Garten sowie herrliche Speisen vom Portugiesen aus der Nachbarschaft sorgten ebenfalls für fröhliche Gesichter.

Im Laufe des Abends fand die open stage bis 22 Uhr großen Anklang, es schienen sich alle Kreativen Altonas zur Jamsession auf der Bühne zu versammeln.

Es war ein buntes Fest mit vielen verschiedenen Menschen, Neugierigen und aktiv Beteiligten. Die angenehme Atmosphäre ermöglichte ein gutes und kreatives Miteinander und den Austausch nicht nur mit den Gästen, sondern auch mit den Mitgliedern untereinander.

Unser Dank gilt dem Stadtteilrat Altona-Altstadt, der das BunkerOPEN Sommerfest 2022 mit Mitteln aus dem Verfügungsfond unterstützt hat.

Dank vor allem auch an das Orga-, Auf- und Abbauteam: Bernd, Julián, Carsten, Tina, Fred, Ralph, Wolf, Gunther, Karin, Marcus, Jan, Madeleine, Sebastian, Peggy und die vielen anderen.

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jeden Sa 14–18 Uhr (ab 2. März 24)

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jeden Fr ab 15 Uhr: gemeinsam draußen kochen (ab 15. März 24)

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jeden Do 15–18 Uhr: Urbane Ökologie für die Kleinen (ab 7. März 24)

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