Das war ein buntes Workshop-Mitmach-Sommer-Bunker-Fest am „Palais Schomburg“ mit euch tollen Menschen. Die schöne Atmosphäre ermöglichte ein gutes kreatives Miteinander und den Austausch nicht nur mit den Gästen, sondern auch der Mitglieder untereinander. Und das Wetter war uns hold …

Unser Dank gilt dem Stadtteilrat Altona-Altstadt, der den Workshoptag mit Mitteln aus dem Verfügungsfonds unterstützt hat und dem Orga-, Auf- und Abbauteam: Bernd, Fred, Ralph, Gunther, Karin, Siggi und dem WIRMarkt, Marcus, Jan, Madeleine, Nathalie, Ulrike, Shelita, Louis, Sascha und den vielen anderen.

Während sich die vielen Besucher:innen der beiden Bunkerführungen von Ralph Musielski und Nathalie Plato durch den Bunker führen ließen, um mehr über das gemeinwohlorientierte Umbau- und Umnutzungskonzept zu erfahren und den „Zukunftsgeschichten aus der Nachbarschaft“ von Kerstin Gollembiewski zu lauschen, luden im sonnigen Gartenbereich zahlreiche Workshops und Mitmachstände kleine & große Menschen zum Spielen, zum Staunen und zum Lernen ein.

So konnten beispielsweise in Jörgs Imkerworkshop die Besucher:innen Honig und Pollen aus der botanischen Perspektive unterm Mikroskop untersuchen. Anhand ihrer erstaunlichen Formenvielfalt und Struktur lassen sich verschiedene Honigsorten unterscheiden und ihren Ursprungspflanzen zuordnen.
Im Bewegungsworkshop “Körperlich aktiv im öffentlichen Raum – Chance und Herausforderung für die Gesundheitsförderung” hat Physiotherapeutin Gesche Ketels zusammen mit den zahlreichen Teilnehmer:innen Ideen zur körperlichen Aktivität ohne Hilfsmittel rund um den Bunker entwickelt. Dabei wurden die Aspekte Kräftigung, Ausdauer, Gleichgewicht und Koordination behandelt. (Hier die versprochene Tabelle für die Workshopteilnehmer:innen)
Die Besucher:innen der „Grübelstube Bäckertüte“ entwickelten Ideen, wie der Verbrauch der aktuell jährlich 4,5 Milliarden Einweg-Bäckertüten aus Papier (allein in Deutschland!) reduziert werden könnte. Angeleitet wurde der Workshop von der Expertin für Abfallvermeidung Dr. Susan Rößner.

An den weiteren Mitmach- und Infoständen wurden Seed-Balls und Igel gerollt und Hummel-Memory gespielt, MycoLutions infomierte über Dämmmaterial & Akustikabsorber aus Pilzmyzel, am Stand der SoLawi Vierlande e.V. konnte köstliches Gemüse probiert werden und bei der Upcycling-Fahrradwerkstatt von Jan und Matthias wurde Schmuck aus Fahrradketten hergestellt. Parallel gab Gunther eine Einführung in das Thema Low-Tech-Anlagen; Fandria lud ein, Stoffkreisläufe wie Wurm- & Gartenkompost, Kompostklo und Pflanzenjauche kennenzulernen und Fred informierte über Beete und Biotope. Den Abschluss der Workshopreihe bildete Patrizias Wildkräuterführung im öffentlichen Raum.
Ohne Essen & Trinken geht nichts! Wir haben uns über die leckeren Waffeln von Yuri & Bela gefreut, den Solidarischen Kaffee von Guancasco Import (ausgeschenkt von Siggi, Gerrit & Tonatiuh), über Die Bar von Ralph & Ömer und den Verpflegungsstand von Shelita, Louis, Ulrike und Fandria.

Durch das Tages- und Abendprogramm führte djpult aus Berlin, ein begnadeter Scout und Künstler, wenn es darum geht, das Publikum durch facettenreiche, teils gleichzeitig stattfindende Attraktionen rund um das Palais Schomnurg zu begleiten. Und zwischendrin absolvierte er noch kurzerhand einen Auftritt, da eine Musikerin kurfristig absagen musste.
Zum Auftakt des musikalischen Programms spielte die Jazz-Band „Bright Moments“, gefolgt vom Indie-Quartett „Übersee“ aus Altona – die ihre ersten Veröffentlichungen mit ihrem ebenfalls allerersten Auftritt krönten.
An dieser Stelle richteten die Botschafter:innen der Wesen & Unwesen – das Klimaparlament – das Wort an die Zuschauer:innen und stellten ihre Forderungen.
Wild wurde es anschließend mit „Stellar Stereo“ und spät am Abend mit der „Bunkerband“ – alle professionell am Mischpult flankiert von Sound Master Bernd Schultze.

Herzlichen Dank euch allen: Besucher:innen, Künstler:innen und Aktivisten:innen, KEBAP- und KEGA-Mitgliedern, Förder:innen … Schön, dass ihr dabei ward!

 

Dieses Projekt wird aus dem Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung gefördert.
Herzlichen Dank!

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