Presse

Mai 2020
Was lange währt – Bunkerankauf durch die Stadt Hamburg

Der Bunker in der Schomburgstraße hat den Besitzer gewechselt: Die Stadt Hamburg hat ihn dem Bund abgekauft – gestern war Notartermin. Nun kann das Bunkergrundstück mit dem ehemaligen Hochbunker im Sinne der Bürger*innen für Gemeinbedarf genutzt werden. Wir, KEBAP und alle Projektbeteiligte, freuen uns sehr über diesen Schritt! Seit rund zehn Jahren arbeiten Verein und Genossenschaft gemeinsam mit Anwohner*innen der umliegenden Stadtteile an unserem in jeder Hinsicht nachhaltigen Konzept für den KulturEnergieBunker.
HIER geht es zu unserer kompletten Stellungnahme

Oktober 2019

KEBAP erhält Förderzusage von Bundesmitteln

Quartiersversorgung mit erneuerbaren Energien

„Wir haben Post aus Berlin bekommen“, freut sich Marcus Flatten von KEBAP („KulturEnergieBunkerAltonaProjekt“). Das Bundeswirtschaftsministerium hat zugesagt, das Hamburger Projekt mit einer sechsstelligen Summe zu fördern. Gemeinsam mit den Projektpartnern Planet energy, Stattbau Hamburg und dem Ingenieurbüro Averdung kann nun die Detailplanung für die erneuerbare Energietechnik beginnen: In einer Hälfte des leerstehenden Weltkriegsbunkers in der Schomburgstraße in Hamburg Altona soll klimafreundliche Wärme für den Stadtteil erzeugt werden. Aus den Erlösen sollen Räume für Kultur in der anderen Bunkerhälfte bezuschusst werden. Planet energy ist die Projektentwicklungstochter der Hamburger Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy.

KEBAP wurde von Anfang an mit Anwohnerinnen und Anwohnern geplant. Diese können sich über einen Genossenschaftsanteil direkt an dem Projekt beteiligen. „Wir haben schon sehr viel erreicht. Jetzt muss der Senat handeln und sich für das Projekt entscheiden“, sagt Heike Breitenfeld, Mitgründerin des Projekts. Denn noch gehört der Bunker dem Bund. Um das Wärmekonzept zu realisieren, müsse die Stadt ihn ankaufen und KEBAP gegen Erbpacht zur Verfügung stellen, so Breitenfeld. Zusammen mit Greenpeace Energy würde die Genossenschaft – zusätzlich zu den Bundesmitteln – über 70.000 EUR in die aktuellen Planungen investieren. Vorher brauche sie die Zusicherung, dass sie den Bunker auch nutzen kann.

„Als Partner unterstützen wir das Projekt aus voller Überzeugung, planerisch wie finanziell“, sagt Alexander Street, Geschäftsführer von Planet energy, der Projektentwicklungstochter der Hamburger Ökoenergiegenossenschaft Greenpeace Energy. Die produzierte Wärme, so Street, könne sowohl dezentral im Stadtteil genutzt wie auch in das direkt am Bunker verlaufende Fernwärmenetz eingespeist werden. Hamburg, das sein Wärmenetz gerade erst wieder unter eigene Regie genommen hat, bietet eine ideale Basis für den Übergang zu einer ökologischen und klimafreundlichen Fernwärmeversorgung. Diese wird bislang überwiegend von klimaschädlichen Kohlekraftwerken übernommen.

Zugleich, argumentiert Street, könne Hamburg so zu seinem Ziel beitragen, die CO2-Emissionen städtischer Liegenschaften zu reduzieren. Bei vollem Ausbau könnte es in Altona einen Schulkomplex, ein großes Schwimmbad und städtische Wohnblocks mit Wärme versorgen und Überschüsse ins Fernwärmenetz einspeisen.

Rund die Hälfte der in Deutschland verbrauchten Endenergie wird von Haushalten, Gewerbe und Industrie fürs Heizen, Warmwasser und Hochtemperaturanwendungen genutzt. Deshalb ist die Umstellung der Wärmeversorgung auf erneuerbare Energien eine entscheidende Voraussetzung für erfolgreichen Klimaschutz. Dafür sei KEBAP ein spannendes Leuchtturmprojekt, sagt Planet energy-Geschäftsführer Street. Es kombiniert den Einsatz klimafreundlicher Technologien, etwa eine Wärmepumpe, Solarthermie, ein modernes Holz-BHKW und eventuell oberflächennahe Geothermie.

Bitte wenden Sie sich bei Rückfragen an:

Marcus Flatten
Vorstand KEGA eG
E-Mail: mf/ad/kega-hamburg.org

Michael Friedrich
Greenpeace Energy eG
E-Mail: michael.friedrich/ad/greenpeace-energy.de

Juni 2017
Kann ein Bunker zum Kraftwerk für ein Quartier werden?

Ein leerstehender Hochbunker mitten im Quartier – vielerorts existieren noch solche klobigen, äußerlich wenig reizvollen Überbleibsel aus vergangenen Kriegstagen. Soll man ihn abreißen, oder kann hier etwas Neues geschaffen werden, das dem Stadtteil und seinen Bewohnern zu Gute kommt?
In Hamburg-Altona hat eine Gruppe engagierter Bürgerinnen und Bürger für einen Zwillingsbunker aus dem Zweiten Weltkrieg eine solche Vision entwickelt.
S. 160/161
stadt:pilot spezial – Zehn Jahre Pilotprojekte

Filme

KEBAP in der Bingo-Umweltlotterie im NDR

KEBAP im Hamburg Journal 2017

Video „Hamburger Initiative treibt die Energiewende voran“ 2012

Video KEBAP, utopieTV-doku-video 2011

Video KEBAPmobil wird aktiviert 2012

Video KEBAP & Parkcafè – Sommerfest 2012

Video KEBAP-Kurzvorstellung auf der Lux&Konsorten Radtour 2011

Video Energiebunker Kurz-Präsentation 2010

Video TIDE-TV 2011

Veranstaltungen

Es gibt derzeit keine bevorstehenden Veranstaltungen.

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KEBAP vor Ort

Schomburgstraße 6-8
22767 Hamburg

Öffnungszeiten

Mi–Fr 16–18 Uhr und Sa 14–18 Uhr ist immer jemand vor Ort, draußen oder im Planwagen.

Offenes Projekttreffen

Jeden 3. Donnerstag im Monat sind Interessierte zum Offenen Treffen eingeladen, im Sommer um 20 Uhr, im Winter bereits um 19:30 Uhr.

Garten & gemeinsames Kochen

Donnerstags ab 16 Uhr ernten wir gemeinsam und kochen ab 17 Uhr draußen auf unseren Rocket Stoves.
Samstags ab 14 Uhr ist Gartentag

Bunkerführung

jeden 1. Samstag des Monats pünktlich um 16 Uhr

Genossen genießen gemeinsam

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Satzung der Genossenschaft
Beitrittserklärung

KONTAKT
KulturEnergieGenossenschaftAltona eG
Stresemannstr. 374, 22761 Hamburg
Mail: info@kega-hamburg.org
Web: kega-hamburg.org

KEBAP-Broschüre

Weitere Informationen findet ihr in unserer aktuellen Broschüre, die ihr hier downloaden könnt.

Kontakt

KulturEnergiebunkerAltonaProjekt e.V.
Schomburgstraße 6-8
22767 Hamburg
E-Mail: info@kulturenergiebunker.de

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