Vielfalt auf und unter dem Dach
Freiräume für alle
In einem Bürgerbeteiligungsverfahren im Quartier haben wir Anwohner*innen und Interessierte nach ihren Wünschen und Ideen zur kulturellen Nutzung des Bunkers befragt und angeregt, diese aktiv mit uns umzusetzen. Zentrales Ergebnis der Befragung ist der Wunsch nach gemeinschaftlich nutzbaren nichtkommerziellen Räumen für Kultur, Austausch und nachbarschaftliche Aktivitäten.
Die Wünsche der Anwohner*innen finden sich im Raumkonzept für den Bunker wieder:
Ein großer Multifunktionsraum wird Anwohner*innen und Stadtteilinitiativen für Veranstaltungen offen stehen: für Filmvorführungen, Ausstellungen, Theater, Konzerte, Bewegung, Vorträge, Versammlungen, private Feste und vieles mehr. Schon jetzt ist KEBAP Treffpunkt für unterschiedliche nachbarschaftliche Aktivitäten vor dem Bunker.
In einem FabLab und Werkstätten können innovative Projekte entwickelt werden, die Veränderungen gesellschaftlicher und kultureller Produktion ermöglichen. Im Vordergrund stehen dabei die Bildung von Schnittstellen und kooperatives Arbeiten.
In einer Kochwerkstatt und Gemeinschaftsküche treffen sich Menschen aus allen Sozialstrukturen, um gemeinsam zu kochen und zu essen. Im Zusammenspiel der nachbarschaftlich organisierten nichtkommerziellen Küche und dem offen zugänglichen Dachgarten mit selbst angebautem Gemüse wird erfahrbar, wie regional nachhaltige Ernährung mit den Erfordernissen eines globalen Klimaschutzes zusammenhängt. Schon jetzt gibt es bei KEBAP Kooperationen mit lokalen Erzeuger*innen von Lebensmitteln wie z.B. den Tomatenrettern aus Reitbrook. Wir sind Verteilstelle einer Solidarischen Landwirtschaft und wollen im künftigen Bunker solche Kooperationen zu einer FoodCoop ausbauen.
Die große Dachfläche bietet ausreichend Platz für den Gemeinschaftsgarten. Bereits seit Juli 2012 gärtnern Anwohner*innen und Interessierte am Bunker, ernten und verarbeiten selbst gezogenes Gemüse. Das Teilen von Wissen hat den KEBAPgarten über die Jahre groß und reichhaltig gemacht. Viele Menschen haben ihre Ideen eingebracht, wie möglichst viele Kreisläufe geschlossen werden können, z.B. durch eine solarbetriebene Bewässerungsanlage. Der Garten ist auch deshalb schon heute ein Ort vielfältiger Kooperationen mit den umliegenden Schulen und Kitas sowie mit internationalen Bildungsorganisationen.
Beim Umbau des Bunkers zum Kultur- und Energieort zieht der Garten auf das Dach um und wird zum Dachacker des Quartiers. Eine sogenannte Premiumfläche im Stadtteil öffnet sich für die Allgemeinheit und statt einiger weniger können alle die Aussicht über Altona und St. Pauli bis über die Elbe hinweg genießen. Der umliegende Park bleibt sonnenbeschienen und der Dachgarten kann über die Fassade in den Park hineinwachsen.
Proberäume für Musiker*innen zu erschwinglichen Mieten sind Mangelware im Bereich Altona und St. Pauli. Wir möchten ein Umfeld schaffen, in dem man sich austauschen und gemeinsam Msuik machen und Veranstaltungen organisieren kann. Medienwerkstatt und Tonstudio können den Musiker*innen zusätzlich die Möglichkeit bieten, ihre Songs zu produzieren und an Videoclips zu arbeiten. Diese Nutzung soll zugleich allen Menschen im Qurtier offenstehen, die künstlerisch oder dokumentarisch mit Bild und Ton arbeiten wollen.
Darüber hinaus wird es einzelne Räume geben, die individuell angemietet werden können, zum Beispiel als Atelier, Fotolabor oder als Projektraum.
Geplant ist eine kleine Dauerausstellung zur Geschichte des Bunkers und dessen Einbettung in den Stadtteil mit originalen Einrichtungsgegenständen. Begegnungen mit Zeitzeugen lassen den Bunker als Stätte der Erinnerung nicht in Vergessenheit geraten.
Unterstütze KEBAP durch deine Mitgliedschaft oder eine Spende (steuerlich absetzbar). Hier kannst du die Satzung des Vereins einsehen.
Vor Ort
Schomburgstr. 6, 22767 Hamburg
Offene Quartierszeit
März bis Okt. jeden 1. Sa im Monat 15–17 Uhr
Gemeinsam gärtnern und bauen
jeden Sa 14–18 Uhr
Öffentliche Bunkerführung
März bis Okt.: jeden 1. Sa im Monat um 15 Uhr. Ohne Anmeldung & kostenfrei – Spenden sind willkommen
Plenum
vor Ort/online im Wechsel (siehe Kalender)
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Weitere Fotos findet ihr auf unserer flickr-Seite



