Im Seminar „How to Use a Bunker: Temporary devices and Relational Practices of Transformation“ (Wie man einen Bunker nutzt: Temporäre Vorrichtungen und verwandte Praktiken der Transformation), haben sich Studierende der HafenCity Universität mit unserem Zwillingsbunker beschäftigt – als Relikt, sozialer Raum und Ort des Wandels.
Auf Grundlage von Recherchen, Interviews und Besuchen vor Ort entstanden spannende Szenarien, wie sich der Bunker durch temporäre Eingriffe, neue Nutzungen und gemeinschaftliche Praktiken weiterentwickeln könnte.
Die Ergebnisse wurden vergangene Woche an der HCU präsentiert – und wir freuen uns sehr über die vielen inspirierenden Ideen zu möglichen Aktivitäten, Kooperationen und Nutzer:innenkonzepten. Einige davon – gerade zu Akteur:innen – würden wir gern in weitere Projekte einfließen lassen. We will see 💡🌱

Das entstandene Modell des Bunkers ist noch bis zum 31.7. im Foyer der HCU zu sehen – täglich von 7 bis 20 Uhr.

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Das Seminar wurde im Fachbereich „Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung“ (Prof. Antje Stokman) an der HafenCity Universität in Kooperation mit dem KulturEnergieBunker Altona durchgeführt, namentlich mit Flavio Mancuso (Borneo Architektur, Kollektiv Botanica Urbana) und Hana Lotzer (Kollektiv Botanica Urbana, Vorstand KEBAP e.V.), beide Mitglieder der KEBAP-AG Dachgarten.

Im Zentrum stand die Frage, wie bestehende Infrastrukturen wie der Hochbunker in Altona durch „Soft Interventions“, kollektive Praktiken und partizipative Gestaltung neu gedacht und transformiert werden können. Die Studierenden haben sich intensiv mit Aneignungsprozessen, Alltagspraktiken und Umbaukultur auseinandergesetzt und gemeinsam ein räumliches Konzept zur Aktivierung des Bunkerdaches entwickelt – inklusive eines physischen Modells im Maßstab 1:50.

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Über den Fachbereich Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung

„Das Fachgebiet Landschaftsarchitektur und Landschaftsplanung erforscht und gestaltet landschaftsbezogene sowie klimagerechte Strategien des Bauens und der Metropolenentwicklung. Im Zentrum der Lehre und der Forschung stehen das Entwerfen und die kooperative Entwicklung und Umsetzung von Strategien, um Architektur und Stadt in natürliche, landschaftliche und stoffliche Ressourcenzusammenhänge einzubetten, wo einige Jahrhunderte lang die Abkopplung von diesen im Vordergrund stand:
Von regionalen Raumbildern, über strategische Stadt- und Freiraumentwicklungskonzepte, bis hin zum landschaftsarchitektonischen Entwurf, prototypischen 1:1-Realisierungen und räumlichen Interventionen – verbunden mit Reallaboren und -experimenten, Workshops, Vortragsreihen, Symposien, Ausstellungen und Veröffentlichungen.“ (HCU)

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Veranstaltungen

Vor Ort

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Offene Quartierszeit

März bis Okt. jeden 1. Sa im Monat 15–17 Uhr

Gemeinsam gärtnern und bauen

jeden Sa 14–18 Uhr

Öffentliche Bunkerführung

März bis Okt.: jeden 1. Sa im Monat um 15 Uhr. Ohne Anmeldung & kostenfrei – Spenden sind willkommen

Plenum

vor Ort/online im Wechsel (siehe Kalender)

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