Unter den Linden – Aktionstage für schattiges Chillen

Mit unserem Palaverplatz „Unter den Linden“ am Westende des Bunkers sind wir voran gekommen. Fred, Tina, Julián und Madeleine haben am letzten KEBAP-Aktionstage schon mal Platz geschaffen. Ihr dürft gerne helfen, da ist noch einiges zu tun, zum Beispiel ein weiteres Beet abbauen. Kommt einfach samstags ab 14 Uhr vorbei.

Neues vom Dachgarten

Auf dem Papier sind es nur wenige Zentimeter, aber die DachAG ist im Juli ein großes Stück weitergekommen, dank der beiden Architekten, die beide Gunt(h)er heißen. Und dank Ökologe Eike, der genau weiß, was auf so einem zugigen, mal klitschnassen, mal staubtrockenen Dach überhaupt gedeiht. Wir führen jetzt unser Wissen, das über avantgardenistische Dachbepflanzung inclusive Zitrusfrüchte, Wein, Kiwi, Kräuterliegewiese in der Sonne, Beerensträucher im Schatten von Solarpanels und einer innovativen und inklusiven Hochbeete-Ausstellung, auch das über die Energieerzeugung dort oben, unterstützt von Sebastian, zunächst mal zeichnerisch zusammen.

Nachhaltigkeitswerkstatt

Im Juli startete auch unsere vom Jugendumweltrat der Bürgerstiftung Hamburg geförderten Nachhaltigkeitswerkstatt. Mit einem Backworkshop. Das hat große Begeisterung ausgelöst.
Weiter gings mit Textil-Upcycling. Das hört sich lange nicht so schön an, wie das, was die Teilnehmer*innen unter Marys fantastisch fantasievoller Anleitung zauberten. Jede*r erhielt eine liebevolle Einzelberatung.

Altonas Kochkulturen, unterstützt von Spatz & Igel

Die Kindergruppe der AG Urbane Ökologie „Spatz & Igel“ begriff das Gemeinwohl ganz bodenständig und erntete eine ganze Menge Stachelbeeren, Schwarze Johannisbeeren und ungewohnte Geschmackserlebnisse. Die jüngsten Allmende-Aktivist*innen haben aber auch was von der Ernte an den Beerensträuchen auf den Salat gestreut. Jeden Freitag erproben und kosten wir „Altonas Kochkulturen“ unter kundiger Anleitung von Nachbar*innen jeden Freitag. Wir hatten Peperonata und Pasta mit Bohnen und ganz jungen gelben Zucchini aus dem Bunkergarten zusammen mit Möhrchen von der Solidarischen Landwirtschaft Vierlande und KEBAP-Kräutern; Yen setzte die schwarze Kochmütze auf, um die Bohnen, den Mangold, die Möhren und das übrige erntefrische Gemüse aus dem KEBAPGarten und der SoLawi Vierlande auf vietnamesische Weise zuzubereiten.

Urbane Ökologie und die Allmende von Altona

Der Garten an der Südseite des Bunkers kommt uns mit überbordender Fülle entgegen, unser Gemüse macht sich in alle Richtungen auf. Glücklicherweise wächst auch die Arbeitsgruppe Urbane Ökologie, zuständig für Hochbeete, Kürbiskübel, Norddeutschen Saatgutbunker, den im angrenzenden Grünzug entstehenden Gemeinschaftsgarten, Biotope (Lebensräume) für wilde Pflanzen und Tiere – keine Sorge, die Tierwelt erreicht maximal Kaninchengröße bisher.

Vor Ort mitmachen und die Allmende von Altona mitgestalten kann jede/r, von Donnerstag bis Samstag von 14 – 18 Uhr.
Apropos Allmende: Silvia Federici beschreibt in ihrer zum Nach- und Weiterdenken anregenden Reflexion über die Akkumulation (die Aneignung unter anderem von Land durch einige wenige, um es kurz zu halten) über die Kämpfe im 14. Jahrhundert um die damals noch weitflächig vorhandenen die Gemeindegüter, Allmenden und auch den nicht bewirtschafteten Boden. Sieben Jahrhunderte später sprechen wir vermehrt von Raumnahme und Gemeinwohl und jede/r Hamburger*in, die mit offenen Sinnen durch die Stadt geht, begreift, warum.
Die Gründer*innen des Vereins KEBAP e.V. waren auf der zugemüllten und von vielen gemiedenen Fläche um den leerstehenden Bunker in der Schomburgstraße zunächst nur geduldet. Im Laufe der Jahre hat der unermüdliche Einsatz von Anwohner*innen und anderen zum Wohle aller Wesen dazu geführt, dass dieser blühende und sich ständig wandelnde, kraftspendende und wachsende Ort für Jung und Alt nicht mehr wegzudenken ist. „Bunker von unten“ könnte eine schreiben, denn es hat ja alles unten vorm Bunker begonnen und ist ja wirklich so, dass wir, wie es auf dem blauen Planwagen steht, den Bunker im Stadtteil mit Ihnen, mit Euch für alle gestalten wollen und darum bitten, dass Ihr, Sie Ideen, Wünsche und Vorstellungen mit uns teil/t/en. Wer genug vom digitalen Teilen hat, kommt einfach Donnerstag bis Samstag zwischen 14 und 18 Uhr vorbei.

Apropos „von unten“: Wir legen großen Wert darauf nicht mit einem von oben gestalteten Bunker verwechselt zu werden, da haben ja wohl welche einen Bürgergarten versprochen und statt dessen Bürolofts gebaut? Nö, wir haben uns dem Gemeinwohl verpflichtet. Und dabei bleibts auf Altonas Allmende. Da schreien auch die Krähen vom Dach.

 

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Veranstaltungen

KEBAP vor Ort

Schomburgstraße 6-8
22767 Hamburg

Infopoint am Bunker

Jeden Samstag von 15-17 Uhr könnt ihr euch über das Projekt informieren.

Offenes Projekttreffen

Alle 3 Monate (siehe Veranstaltungskalender)

Garten

Jeden Do und Sa 14–18 Uhr

Altonas Kochkulturen

Gemeinsam kochen wir jeden Fr ab 16 Uhr von März bis Dezember. Im Winter treffen wir uns an der Feuertonne.

KEBAPkindergruppe Spatz & Igel

Jeden Do 15–18 Uhr. Alle Altersgruppen sind willkommen.

Bunkerführung

Jeden 1. Sa im Monat um 15 Uhr (keine Anmeldung erforderlich).

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