Was braucht die Gemeinschaft, der Ort, die Stadt – in Zukunft?
Welche neuen Versorgungsstrukturen brauchen wir für eine nachhaltige Gesellschaft? Wie kann bottom-up Stadtentwicklung gelingen? Welche Möglichkeiten bietet die Hybridisierung von Kulturorten und Infrastruktur? Und wie kann eine Ausrichtung auf das Gemeinwohl die Nachhaltigkeit unserer Gebäude verbessern?
Entlang dieser Fragen entwickelten Studierende des Masterstudiengangs Architektur der BTU Cottbus-Senftenberg Entwürfe zum KulturEnergieBunker. Das Atelier für Regenerative Architektur (ARA) unter Leitung von Prof. Susan Draeger Entwerfen und Energieeffizientes Bauen – BTU Cottbus-Senftenberg hat dabei mehr als Nachhaltigkeit im Blick: “Nachhaltig zu Bauen reicht nicht mehr aus. Es ist notwendig, nicht nur darüber nachzudenken, wie man die inzwischen stark geschädigten Ökosysteme erhalten kann, sondern wie man sie regenerieren kann. Regenerative Gebäude gehen über das Niveau eines mit nachhaltigen Kriterien geplanten Gebäudes hinaus, indem sie unsere Umwelt verbessern. Diese Gebäude sind in die natürliche Umgebung integriert und so konzipiert, dass sie beschädigte Ökosysteme wieder herstellen können.“ (Susan Draeger 2021)
Einer Exkursion nach Hamburg folgte eine intensive Arbeitsphase in Cottbus. Zur Abschlusspräsentation gab es dann eine Einladung, der wir gerne nachgekommen sind.
Die Entwürfe zeigen eine große Bandbreite:
So nutzt etwa RE:BUNKER die Abwärme aus dem Energieteil, um ein Spa zu betreiben und setzt dabei auf ästhetische Coolnes, die Assoziationen an Blade Runner weckt. Der Bunker als Kiezwohnzimmer leuchtet mit Außentreppen in markanter Farbe in die Nacht und bedenkt vor allem die Alleinlebenden und bietet Notfallschlafplätze an.
Gemüse-KEBAP setzt auf eine gemeinwohlorientierte GmbH für die urbane Agrarrevolution
. „Ein Raum für Alle“ öffnet den Schutzbau zum Park , denkt sehr konsequent Pflanzen und Tiere als Teil von „Alle“ mit und unterstützt dies mit Animal aided Design.
„Energie als Nachbar“ öffnet und erweitert das Gebäude mit Laubengängen und plant den Dachgarten in erstaunlicher Detailtiefe von Glockenblume bis Thymian.
Arbeiten von: RE:BUNKER: Manuel Maul, Leander Stöckl / Kiezwohnzimmer: Comfort Nimo, Kimberly Baah, Semanur As / Gemüse-KEBAP: Leon Weiße, Wiebke Schultz / Energie als Nachbar: Raman Al Ajay, Dmitrii Sluchik, Jasmin Kiesow, / Ein Raum für Alle: Constantin Beiküfner, Aida Krievinia
Betreuung: Prof. Dr.-Ing. Susan Draeger, Muriel Merkel, Philip Stalbohm
Großer Dank nach Cottbus!
Vor Ort
Schomburgstr. 6, 22767 Hamburg
Offene Quartierszeit
März bis Nov. jeden 1. Sa im Monat 16–17:30 Uhr
Gemeinsam gärtnern und bauen
jeden Sa 14–18 Uhr
Öffentliche Bunkerführung
März bis Okt.: jeden 1. Sa im Monat um 15 Uhr. Ohne Anmeldung & kostenfrei – Spenden sind willkommen
Plenum
vor Ort/online im Wechsel (siehe Kalender)
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